Der Brocken ist weg
"Jetzt, wo wir uns dran gewöhnt haben, kommt der Brocken
wieder weg“, bedauert eine Fußgängerin, als ein großer
Kranwagen den Koloss aus dem Kubus am Platz der Deutschen
Einheit hebt.
Jetzt, wo wir uns dran gewöhnt haben, kommt der Brocken
wieder weg“, bedauert eine Fußgängerin, als ein großer
Kranwagen gestern den Koloss aus dem Kubus am Platz der
Deutschen Einheit hebt. „Irgendwie“, so überlegt die Frau
laut, „gehört er inzwischen zum Stadtbild. So, wie die Zeche
und die Kohle zu Hervest.“
Über ein Jahr - seit dem 17. April 2010 - hat der 350
Kilogramm schwere Brocken dort gehangen. „Man hat sich
wirklich dran gewöhnt und wir hätten es gerne gesehen, wenn
er länger hängen geblieben wäre“, sagt
Virtuell-Visuell-Vorsitzende Angelika Krumat. „Aber zunächst
müssen jetzt erst einige Fragen geklärt werden, bevor wir
sagen können, was mit dem Werk weiter geschieht.“
Andeutungsweise gibt die ViVi-Vorsitzende zu verstehen, dass
„es mit den Künstlern momentan eine sehr schwierige
Kommunikation gibt, was uns sehr leid tut. Aber unter diesen
Voraussetzungen sehen wir jetzt nur diese Lösung des
Abnehmens.“
Der Kohlebrocken wird nun bis auf weiteres auf einem
städtischen Gelände zwischen gelagert.
Quelle: DerWesten.de

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