Dorstival auf der Halde bleibt ein
Publikumsmagnet
Ob Regen oder Sonnenschein, das Dorstival auf der Hürfeld-Halde
bleibt mit einem rundum überzeugenden Programm und einmaliger Atmosphäre
ein Publikums- und Gute-Laune-Magnet.
Das stilübergreifende Nacheinander von lokalen, regionalen und national
bekannten Künstlern lockt weiterhin Besucher aller Altersgruppen auf die
Hürfeld-Halde, auch wenn sich das Dorstival in seinem dritten Jahr mit
rund 2300 Besuchern pro Tag nicht erneut selbst übertroffen hat. |

Die Zeltinger Band iaus Köln legte
sich
voll ins Zeug |
Trotz der viel zu kurzen Vorbereitungszeit von nur einem halben Jahr hatte
das Team um Christian Joswig ein qualitativ hochwertiges Billing zu Tage
gefördert. In der Praxis des vergangenen Wochenendes konnten die vielen
kritischen Diskussionen nach Bekanntgabe der Bands und die allgemeine Skepsis
widerlegt werden.
Allen voran die so oft gescholtenen "Killerpilze" verzeichneten am Samstag den
größten Besucherzuspruch und brachten Jung und Alt auf dem durchweichten
Haldenboden in Bewegung. Das kölsche Punkrock-Original Jürgen Zeltinger hatte
mit seiner Band am sommerlichen Freitagabend ebenfalls vor großem Publikum ein
lautstarkes Ausrufezeichen hinterlassen. Publikumslieblinge waren in diesem Jahr
hör- und sehbar auch "Ohrenfeindt", "Dritte Wahl", die "Bob Marley Tribute Band"
und "Rafiki".
Daneben konnte das Dorstival aber noch mit einem ganzen Reigen musikalischer
Überraschungen aufwarten, denn sämtliche Bands legten sich voll ins Zeug und
konnten das Publikum ausnahmslos überzeugen.
Selbst die Londoner "Fears", die mit ihrer rein elektronischen Musik stilistisch
eine Sonderstellung einnahmen, fanden offene Ohren bei der deutlich
überwiegenden Anzahl von Fans handgemachter Musik.
Ein unbeschwertes Wochenende erlebten aber nicht nur die Zuschauer und Bands.
Auch die Rettungs- und Sicherheitskräfte konnten das Dorstival 2011 genießen.
Alle Kräfte verlebten absolut ruhige Tage in 60 Metern Höhe: "Ein paar
Pflästerchen kleben, eine Brandblase durch ungeschickten Umgang mit dem
Feuerzeug und ein ernsterer Fall, der nicht im Zusammenhang mit dem
Festival-Geschehen stand", gab Dominic Zientek vom Roten Kreuz zu Protokoll.
Quelle: DorstenerZeitung.de
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